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Zweiter Bauking-Akustiktag in Dortmund

Wo normalerweise Fußballfans lautstark den Spielern des BVB zujubeln, stand jetzt das Thema Schallschutz im Mittelpunkt: Im Signal-Iduna-Park in Dortmund fand am 5. Oktober der Bauking Akustiktag NRW 2017 statt.

Bauking Akustiktag
Beim Bauking Akustiktag in Dortmund informierten sich nahezu 150 Fachbesucher rund um das Thema Schallschutz. Foto: Bauking AG

Zu der Informationsveranstaltung waren Fachplaner, Architekten, Verarbeiterunternehmen und gewerbliche Bauherren aus ganz Nordrhein-Westfalen eingeladen. Unterstützt wurde der Baustoffhändler, der mit rund 140 Standorten zu den Marktführern in Deutschland gehört, von den Baustoffherstellern Knauf Gips KG und Hörmann KG.

Nahezu 150 Teilnehmer waren gekommen, um sich über die aktuellen Normen, neue Akustiklösungen im Trockenbau und Schallschutz bei Türen zu informieren. Frank Moritz, Vertriebsbereichsleiter Trockenbau, freute sich über die große Zahl an Fachbesuchern: „Nach der gelungenen Premiere des Akustiktages der Bauking im Mai in Berlin, zeigt auch die gute Resonanz hier in Dortmund, dass bei unseren Kunden aktuell ein hoher Informationsbedarf zu diesem Thema besteht.“ Kein Wunder, stellen doch immer wieder neue rechtliche Vorschriften und veränderte Normen die Branche vor große Herausforderungen.

Moderator Matthias Habedank, Leiter Marketing & E-Commerce, präsentierte fünf Experten, die das Thema Schallschutz aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten und aufzeigten, wie störende Geräusche baulich und stilvoll vermieden werden können. Highlight des Akustiktages war der Vortrag von Professor Wolfgang Sorge. Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz im Hochbau sowie Mitglied der Fachkommission Schallschutz des Verbands der Materialprüfungsanstalten e. V. (VMPA), erläuterte die aktuelle Norm DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“, die 2016 überarbeitet worden war. Dabei gab er einen Überblick über den Umgang mit den verschärften bautechnischen Anforderungen an die Schalldämmung.

Weitere Vorträge drehten sich u. a. um die rechtlichen Rahmenbedingungen, die bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben zu beachten sind oder darum, was bei der Planung nach der DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen“ zu berücksichtigen ist und wie Akustik und Deckengestaltung in Einklang gebracht werden können.

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