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Wuppertaler Highlight

Die Elba-Hallen in Wuppertal wurden nach jahrelangem Stillstand zu Büros mit Loftcharakter umgebaut. Das Planungskonzept des Architekten bestand darin, das Flair des Alten zu erhalten und die Modernität des Neuen als Kontrast zu formulieren. Die Bohle Gruppe als Ausbauunternehmen hat mit zahlreichen Sonderlösungen großen Anteil am Erfolg dieser Revitalisierung.

Elba-Hallen

Wer bei den Elba-Hallen in Wuppertal-Elberfeld im richtigen Moment aus dem Fenster schaut, kann die berühmte Schwebebahn vorbeifahren sehen. Das alte Gebäude in Elberfeld diente jahrzehntelang als Produktionsstätte, anschließend als Event-Location. Doch beides ist schon Vergangenheit. Als jetzt die Revitalisierung beschlossen wurde, waren sich Architekt und Bauherr einig, die Historie des Gebäudes sichtbar zu erhalten.

In das nostalgische Ambiente galt es, eine Büroinfrastruktur einzusetzen, die den Charme des Alten erhält und dennoch nach zeitgemäßen Standards funktioniert. Bauherr und Architekt entschieden sich zu einer Gestaltung, die dem alten Gebäude die Funktion als „umgebender Hülle“ zuweist, in die eine „Bürolandschaft mit Dorfcharakter“ berührungsfrei eingestellt ist. Der Gesamtauftrag, den die Bohle Gruppe akquiriert hatte, umfasste zum einen klassische Trockenbauarbeiten: Einziehen einer Kombination aus Hohlraumboden (Büros) und Doppelboden (Fluren) und anschließendem Verlegen von Parkett; Errichten von Raumtrennwänden bis hin zu Brandwänden, Türen und Malerarbeiten. Herausfordernd aber waren, die verglasten Raumzellen, von denen im 1. OG fünf mit gebogenen Glaswänden zu errichten waren. Gebaut wurden sie mit einer Stahlbau-Sonderlösung, die die Fa. Bohle, Niederlassung Erkrath, vorgeschlagen hatte.

Wo aber sind in Wuppertal die Flächen für Schallabsorber in Etagen, bei der nichts von den Decken abgehängt werden darf und bei denen die Wand entweder historische „Rohwand“ ist oder wegen alter Wandgemälde nicht abgedeckt werden kann? Um angemessenen Schallschutz zu bieten, galt es, dass ganze Arsenal des Trockenbaus einzusetzen: Absorber in Form von Baffeln, in Form von Deckensegeln, freistehende Absorber, und nicht zuletzt (wo möglich) Akustikdecken.

Inzwischen ist das Bauvorhaben abgeschlossen und die Mieter sind eingezogen. Das sind unter anderen die Barmer Ersatzkasse, Radio Wuppertal, ein Designbüro „Generation Design“ und nicht zuletzt hat Investor Dr. Küpper einer Etage für sich behalten, die er Showroom für eigene Veranstaltungen nutzt. Sie alle genießen das Flair eines Gebäudes, das seine eigene Geschichte offen kommuniziert und doch eine Location ist, die auch das „Hier und jetzt“ perfekt beherrscht.

Weitere spannende Details zur Gestaltung des Gebäudes erfahren Sie in der nächsten Ausgabe Trockenbau Akustik (erscheint Anfang September).