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Raumzellen - Mitten im Raum

Freistehende Raumzellen stellen eine attraktive und kostengünstige Variante beim Bauen im Bestand dar, wenn es darum geht nachträglich Räume in vorhandene Gebäudehüllen einzusetzen.

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Wenn Nutzungsflexibilität gefragt ist, stellen frei stehende Raumzellen die erste Wahl, sowohl bei der Weiterentwicklung großzügig dimensionierter Altbauten als auch bei Gewerbeimmobilien. Sie bieten eine Reihe interessanter Vorteile.

- Da Raumzellen die Wände und Decken der Gebäudehüllen nicht berühren, können sie mit geringem Aufwand und wenig Schmutz sowohl nachträglich eingebaut als auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgebaut werden.

- Raumzellen bieten große Vorteile in Sachen Schallschutz, da konstruktionsbedingt Körperschall und Flankenübertragung nicht zum Zuge kommen.

- Als Ständerwerkskonstruktionen nehmen sie problemlos alle Elektro- und Versorgungsleitungen auf, die aus dem Boden herangeführt werden.

Für den Markt stehen zwei unterschiedliche Varianten zur Verfügung.

Baukasten-System

Knauf bietet eine vorkonfektionierte Raumzelle ("Cubo") an, die konstruktiv aus Teleskopstützen für die Eckausbildung bestehen, auf die das freitragendes Deckensystem des gleichen Herstellers aufgeschraubt wird. Die so erstellte Raumzelle wird mit Standardmaterialien ausgefacht und beplankt. Mit Hilfe unterschiedler Plattenmaterialien des Herstellers lassen sich diese Raumzellen schallschutz- oder Brandschutztechnisch aufrüsten.

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Konstruktionszeichnung der Cubo-Raumzelle

Standard-System

Weniger elegant, dafür aber nicht an das Material eines Herstellers gebunden, lassen sich Raumzellen auch sehr wirtschaftlich aus Weitspannträgern und Trockenbauprofilen zusammensetzen. Während das oben genannten Kit-System selbst für Halb-Profis leicht beherrschbar ist, gehört die klassische Raumzelle in die Hand des Trockenbau-Profi. Einmal errichtet wird auch sie mit herkömmlichen Trockenbau-Materialien ausgefacht und beplankt.