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Ein Güte-Zeichen gesetzt

Die Mitgliederversammlung 2016 zeigte, dass die RAL-Gütegemeinschaft Trockenbau gut aufgestellt ist und Zuwachs erhält. Im Rahmenprogramm gab Tagungsgastgeber Knauf AMF Einblicke in seine Arbeit und seine Ambitionen. (Bild: Knauf AMF)

Ein Güte-Zeichen gesetzt
Gruppenbild. In den letzten Monaten traten drei renommierte Trockenbau-Unternehmen in die RAL-Gütegemeinschaft ein. (Bild: Knauf AMF)

Der neue „Claim“ der RAL-Gütegemeinschaft Trockenbau e.V. kam gut an bei den Mitgliedern: Qualität im Trockenbau hat ein Zeichen. Zusammen mit dem nun leicht veränderten RAL-Zeichen wird der Leitspruch künftig auf den Unterlagen der Gütegemeinschaft Trockenbau zu finden sein. Ein wenig stolz ist man schon, ein „Zeichensetzer“ für Güte im Trockenbau zu sein – jener Branche, die in der öffentlichen Wahrnehmung leider zu häufig mit wenig wertigen Leistungen in Verbindung gebracht wird. Deshalb arbeite man, so der Vorstand, auch mit allen anderen Verbänden in Sachen Qualitätsarbeit eng zusammen. Angesichts der weiten Verbreitung des Trockenbaus in unterschiedlichsten Gewerken betonte der Vorstandsvorsitzende Karl Schlichter jedoch, dass die Gütegemeinschaft keine „Player“ in der politischen Verbandswelt darstellen wolle, sondern den Schwerpunkt ihrer Arbeit ganz auf die Sicherung und Förderung eines hohen Qualitätsniveaus in der Ausführung lege.

Dass dieser Kurs und diese Arbeit Früchte trägt, zeigt der wachsende Zuspruch, den die Gütegemeinschaft erfährt: Mit der Eugen Schwarz GmbH, Stuttgart, der drytec Innenausbaugesellschaft, Seelze, sowie der Exklusiv Innenausbau GmbH, Gernsbach, traten gleich drei neue Mitglieder in den letzten Monaten bei. Mit der hagebau wurde darüber hinaus ein wichtiges neues Fördermitglied aus dem Handelsbereich gewonnen.

Die Vorstellung und Genehmigung des Haushaltsentwurfs 2017 zeigten, dass die Gütegemeinschaft gut aufgestellt, organisiert und finanziert ist. Mehr Raum dagegen nahm die Diskussion über die aktuellen Problemzonen der europäischen Leistungserklärungen und eventuell notwendiger nationalen ergänzenden Anforderungen ein. Am Beispiel eines C-Profils erklärte Geschäftsführer Andreas Nold, warum die Leistungserklärung als Grundlage der CE-Kennzeichnung nicht ausreicht, um in Deutschland nichttragende Trennwände nach DIN 4103 bzw. DIN 18183 zu erstellen.

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