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Brandschutzwände - Wand gegen Feuer

Die Feuerwiderstandsdauer von Ständerwänden ist primär von der Dicke und Art der Beplankung und des Dämmstoffs abhängig. Es ist zu berücksichtigen, dass zum Erfüllen der Brandschutzeigenschaften einer Wand auch die Aussteifungskonstruktion der Trennwand mindestens die gleiche Feuerwiderstandsdauer aufweisen muss wie die Wand selbst.

Die Feuerwiderstandsdauer von Ständerwänden ist primär von der Dicke und Art der Beplankung und des Dämmstoffs abhängig. Es ist zu berücksichtigen, dass zum Erfüllen der Brandschutzeigenschaften einer Wand auch die Aussteifungskonstruktion der Trennwand mindestens die gleiche Feuerwiderstandsdauer aufweisen muss wie die Wand selbst. Im Gegensatz zum Schallschutz ist zum Erzielen bestimmter Feuerwiderstandsklassen die Hohlraumgröße der Wand ohne nennenswerten Einfluss.

Die mit einer Konstruktion zu erreichenden Feuerwiderstandsdauern gehen auf Angaben von DIN 4102 Teil 4 oder auf Prüfzeugnisse zurück, sie sind aus der Konstruktionsübersicht, aus DIN 4102 Teil 4 oder aus den durch Prüfzeugnissen der Hersteller zu entnehmen.

In der brandschutztechnischen Wirkung der Dämmschicht (mineralische Faser- Dämmstoffe nach DIN 18 165) in dem Wandhohlraum bestehen nach DIN 4102 Teil 4 Kompensationsmöglichkeiten zwischen Dämmstoffdicke und Rohdichte.

Bei Montagewänden mit Brandschutzanforderungen werden Dämmstoffe in Form von Platten oder Bahnen verwendet, die zwischen den Ständern lückenlos einzulassen sind (Stauchung der Platte bis zu 10 mm). Sie sind auch an den Fugen dicht zu stoßen. Brandschutztechnisch am günstigsten sind ungestoßene oder zweilagige, mit versetzten Fugen eingebaute Dämmstoffe (Versatzbreite mindestens 1 00 mm).

Wände unter Brandlast unterliegen einer Eigenverformung und einer durch den Brand entstehenden Druckbelastung.

Mit Metallständerkonstruktionen sind Wände mit Feuerwiderstandsdauern bis F 240 noch wirtschaftlich zu realisieren.