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Brand- und Rauchschutztüren - Türen zu bei Feuer

Nach Baurecht, den Richtlinien des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBT) und DIN werden Verschlüsse von Öffnungen in Brandwänden als Feuerschutzabschlüsse bezeichnet, für die gilt: Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.

Nach Baurecht, den Richtlinien des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBT) und DIN werden Verschlüsse von Öffnungen in Brandwänden als Feuerschutzabschlüsse bezeichnet, für die gilt: Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Diese Selbstschließung wird für Feuerschutztüren entweder durch geprüfte Federbänder (DIN 18262 und 18272) oder durch Türschließer mit hydraulischer Dämpfung nach DIN 18263 realisiert, bei Rauchschutztüren dürfen nur Türschließer eingesetzt werden.

Die Definition einer Feststellanlage findet sich in den DIBT- Richtlinien. Danach sind Feststellanlagen Geräte oder Gerätekombinationen, die geeignet sind, die Funktion von Schließmitteln kontrolliert unwirksam zu machen. Die Richtlinien beschreiben ebenfalls die erforderliche Mindestausstattung: Eine Feststellanlage besteht aus mindestens einem Brandmelder, einer Auslösevorrichtung, einer Feststellvorrichtung und einer Energieversorgung. Ergänzen sollte man hier, dass auch ein Handauslösetaster zur Mindestausstattung gehört, denn die DIBT-Richtlinien schreiben vor, dass jede Feststelleinrichtung auch von Hand auslösbar sein muss.

Eine Feststellanlage kann aus mehreren einzelnen Komponenten bestehen oder als integriertes System ausgeführt werden.

Bei den erstgenannten Anlagen haben sich in der Praxis zwei Systeme durchgesetzt. Beim einen System sind Brandmelder und Auslösevorrichtung im sogenannten Rauch- bzw. Thermoschalter kombiniert.

Beim anderen System werden die vom Brandmelder kommenden Signale an eine Zentrale weitergeleitet, von der der Befehl zum Schließen der Türen ergeht.

Beide Varianten müssen vom DIBT zugelassen werden. Ein Grundsatz ist: Alle systemzugehörigen Teile müssen zusammen geprüft und zugelassen werden. Ein einziges nicht zugelassenes Teil hat zur Folge, dass die gesamte Anlage nicht zugelassen ist.