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BAU 2019: Viel Trubel, wenig Trockenbau

Im Januar 2019 fand natürlich die BAU in München statt (14. 1. – 19.1.2019). Die Hallen waren mit 250 000 Besuchern und 2250 Ausstellern mehr als gut gefüllt. Es fehlte allerdings mehr als die Hälfte der Trockenbauindustrie. Und die Anwesenden hatten kaum Neues im Gepäck. Die Fachunternehmer nutzten dies zu einem Stelldichein.

BAU 2019
Foto: TA

Auch dieses Mal konnte sich die BAU nicht über Zuschauermangel beklagen. 250 000 Besucher haben nach Messeaussagen die größte Produktshow der Bauwirtschaft auf deutschem Boden besucht. Auf einer Fläche von 200 000 m² zeigten 2250 Aussteller aus 45 Ländern ihre Produkte.

Leider hat sich auch im Jahr 2019 die Zahl der industriellen Trockenbau-Hersteller, die der Messe ferngeblieben sind, noch einmal gesteigert. Unter den wenigen Neuheiten, überzeugte in diesem Jahr einzig eine neue Deckenleuchte von OWA. Während die deutschen Anbieter von Trockenbau-Produkten durch Abwesenheit glänzten, haben ausländische Konzerne die Gelegenheit, sich auf Münchener Parkett vorzustellen, nachhaltig genutzt. Denn offensichtlich ist der deutsche Markt als größter europäischer Baumarkt noch immer hochinteressant.

Der Handel, so er denn auf der Messe war, hatte eigentlich nur Positives zu berichten. Auf der Pressekonferenz von B+M konnte zum Beispiel CEO Dr. Kristinus eine Umsatzsteigerung von über 10 % für die Gruppe melden. Michael Reinbold musste sich mit dem Ergebnis für Deutschland auch nicht verstecken, machte aber in seinem Statement deutlich, dass das Logistikproblem inzwischen eine Dimension bekommen hat, die umsatzsenkend wirkt.

Natürlich waren auch viele Fachunternehmer auf den Messeständen – weniger, um sich über Neues zu informieren als vielmehr, um Kontakte zu pflegen und Entwicklungen wie BIM zu diskutieren oder über die neueste Preiserhöhung für Gipsprodukte zu sprechen. Traditioneller Höhepunkt der BAU im Trockenbau ist die Rigips-Standfete am Mittwoch Abend. Sie ist natürlich inzwischen zu einer gruppenweiten Saint Gobain Veranstaltung erweitert und damit das Mega-Event in der Halle A1 gewesen.

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