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11. Saint-Gobain Gypsum International Trophy

Rund 450 Gäste erlebten Ende März 2018 in Lissabon die rauschende Prämierungsgala der internationalen Saint-Gobain Trophy. Die Objekte aus 37 Ländern zeigten, wie stark das Trockenbau-Niveau inzwischen auch in fernen Ländern ist. Erstmals ging der Sieg in der Kategorie Wohnbau aber an ein deutsches Ausbauteam. (Foto: Saint-Gobain Rigips)

Saint-Gobain international Trophy
Trockenbau-Show. Die Weltmeisterschafts-Gala der Ausbau-Unternehmen war mit zahlreichen Show-Acts garniert, die die Internationalität und Buntheit der globalen Trockenbau-Community unterstrich. Foto: Saint-Gobain Rigips

Wie bei der deutschen Rigips Trophy werden auch bei der Saint-Gobain Gypsum International Trophy Bestleistungen des Trockenbaus gewürdigt und gefeiert. Sie wird seit 1998 alle zwei Jahre ausgetragen. 87 Wettbewerbsbeiträge aus 37 Ländern Nord- und Südamerikas, Europas, Asiens und Afrikas stellten sich in diesem Jahr dem Urteil einer ebenfalls international besetzten Jury, die 14 Preise in sechs Kategorien vergab. Bei solchen Größenordnungen und bei den gezeigten Leistungen kann man schon von einer echten „Weltmeisterschaft des Trockenbaus“ sprechen.

Entsprechend hoch ging es her bei den Vorstellungen der nominierten Objekte und den Verkündigungen der Sieger: Fahnen wurden geschwenkt, Gesänge intoniert, Freudensprünge wurden gemacht – und den Siegern wurde natürlich fair gratuliert. Auch ein deutsches Team bekam die ganz große Bühne: Mit einem Erfolg der Heide - Aktiv - Trockenbau GmbH & Co. KG aus dem niedersächsischen Scharnebeck ging der Sieg in der Wettbewerbskategorie Wohnbau erstmals an ein deutsches Ausbauteam. Ihre gezeigten Ausbauleistungen im Lüneburger „Quartier 23“ überzeugten die Jury auf der ganzen Linie, trotz international starker Objekte in dieser Kategorie. Mittels moderner und robuster Trockenbausysteme hatte das Team in seinem Wettbewerbsbeitrag gleichermaßen komfortablen wie funktionalen Wohnraum geschaffen. Aufwendig geschwungene Konstruktionen und individuelle Freiformen haben dort attraktiven Wohnraum entstehen lassen.

Für Trophy-Koordinatorin der deutschen Rigips Karin Melder bot der Lissabonner Gala-Abend besonderen Grund zur Freude: „Das Feld der Teilnehmer liegt bei diesem internationalen Wettbewerb immer sehr nah beieinander. Umso größer ist dann natürlich die Freude, wenn ein Bewerber aus dem eigenen Land einen der begehrten Preise mit nach Hause nehmen darf. Und es ist sicher ein Zeichen dafür, dass das Potenzial des Trockenbaus im deutschen Wohnbau zunehmend erkannt und auch genutzt wird.“

Auffällig war bei dieser internationalen Trophy nicht nur die ausgelassene, fröhliche Stimmung unter den internationalen Teams, sondern auch der Respekt vor den Leistungen, die im internationalen Vergleich stetig ansteigen. Zum ersten Mal gingen in diesem Jahr deshalb auch eine Reihe von Preisen in Länder wie der Türkei, Indonesien oder den Arabischen Emiraten. Das Trockenbau-Niveau steigt weltweit an. Zu sehen, was in Ländern geleistet wird, wo vor wenigen Jahren kaum Trockenbau-Know-how vorhanden war, ist erstaunlich. Der deutsche Trockenbau tut gut daran, weiter intensiv an seiner Klasse zu arbeiten. Die Rigips bzw. Saint-Gobain Gypsum Trophy ist eine gute Bühne, um die Leistungsfähigkeit des deutschen Trockenbaus zu demonstrieren.