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Abitur - und jetzt?

Der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade macht Unentschlossenen eine Ausbildung im Stuckateurgewerk schmackhaft. Das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau Manager beispielsweise bietet ein interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld mit sehr guten Berufsaussichten.

Ausbau-Manager
Angehende Ausbau Manager bei Dreharbeiten bei einem Industriepartner. Foto: © Kreuz und Quer GmbH by Ellen Hünting

Viele Abiturienten entscheiden sich für ein Studium, weil es einfach immer noch als die logische Folge nach dem Erwerb der Hochschulreife gilt. Doch erst in der Praxis zeigt sich, dass der vermeintliche Traumberuf vielleicht doch gar nicht das Richtige für einen ist. Die Konsequenz ist in der Regel der Abbruch des begonnenen Studiums.

Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) belegt, dass von über 500.000 Studenten, die ein Studium beginnen, rund ein Drittel die Hochschule am Ende ohne Abschluss frühzeitig wieder verlässt. Beweggründe sind dabei überwiegend immer wieder der hohe Leistungsdruck, finanzielle Engpässe oder auch mangelnde Motivation und unzureichende Praxisnähe. In manchen mathematisch geprägten Studiengängen brechen sogar weit über 50 % den begonnenen Studiengang ab.

Diese Studienabbrecher stehen also wieder vor der gleichen Frage, wie nach ihrem Schulabschluss. Was tut man nun für seine berufliche Zukunft? Gemäß dem DZHW beginnen gerade einmal 31 % der Studienaussteiger eine duale Ausbildung. Wer sich jedoch bewusst dafür entscheidet, der spart sogar ein Jahr Ausbildungszeit. Bei einer Ausbildung im Handwerk beispielsweise kann man nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss sogar noch den Meisterbrief erwerben, der sowohl nach dem deutschen als auch dem europäischen Qualifikationsrahmen dem anfangs angestrebten Bachelorstudium gleichgestellt ist.

Es lohnt sich für Studienabbrecher also durchaus, über eine Ausbildung, etwa im Baugewerbe, nachzudenken. Nicht nur, dass man viel Praxiserfahrung sammelt, am Bau gibt es auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Berufen, in denen man sich selbst verwirklichen kann. So können ehemalige Studienabbrecher in traditionellen Bauunternehmen ihren Aufstieg auf der Karriereleiter selbst bereiten. Abiturienten und Studienabbrechern mit praktischer Veranlagung und Freude an Gestaltung bietet sich beispielsweise im Stuckateurgewerk bei Betrieben bundesweit durch das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau Manager ein interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld mit sehr guten Berufsaussichten. Sie können in diesem Ausbildungsmodell in nur sieben Semestern die Abschlüsse Stuckateurgeselle, Stuckateurmeister, Gebäudeenergieberater und Ausbaumanager erwerben und qualifizieren sich damit zum nachgefragten Experten mit besten Karriereaussichten in mittelständischen Baubetrieben. Und es gibt auch von Anfang an eine interessante Vergütung, die im ersten Jahr bereits bei 785 € monatlich beginnt und auf über 1400 € ab dem dritten Ausbildungsjahr steigt.

Interessierte finden vertiefende Informationen zum Praxisstudienmodell sowie Betriebe, die entsprechende Ausbildungsplätze anbieten, auf www.ausbau-manager.de . Aktuell wurde auch auf Youtube ein Film über die Ausbau Manager veröffentlicht.


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