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7. Akustik-Forum

Am 28./ 29. Juni fand in den neuen Räumen des Fraunhofer Institutes für Bauphysik (IBP) das diesjährige Akustik-Forum Raum und Bau in Kooperation von Trockenbau Akustik und dem IBP statt. Vor vollbesetztem Auditorium präsentierten hochkarätige Referenten aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Anwendungstechnik.

Wie kann man Beschädigungen an Ständerwänden reparieren, ohne dass es zur Beeinträchtigung der akustischen Leistungsfähigkeit der Wand kommt? Worauf muss man Türen achten, damit sie die zugesicherten akustischen Werte auch auf der Baustelle darstellen? Welche Strategien führen im Deckenhohlraum zu einer wirksamen akustischen Abschottung?

Das sind drei der Fragestellungen die das soeben zuende gegangene 7. Akustik-Forum Raum und Bau in Stuttgart aufgeworfen und geklärt hat. Wie immer kam es den Veranstaltern auch in diesem Jahr darauf an, neue Ergebnisse aus der Forschung für die Praxis aufzubereiten. Mehr als hundert Teilnehmer aus dem Ausbau hatten sich dazu in Stuttgart eingefunden, um sich ein Bild zu machen über den neuesten Stand der Forschung und Systementwicklung. Und sie bekamen Erstaunliches zu hören.

"Das menschliche Ohr ist so angelegt, dass man Töne hört, die in Wirklichkeit überhaupt nicht vorhanden sind", erklärt Dr. Wolfgang Rümler, Leiter der Anwendungstechnik der Knauf Gips KG dem staunenden Publikum. Und er sprach nicht nur, sondern nahm als Musiker einen Elektrobass zur Hand und spielte dem Publikum Töne vor, die die elektrische Anlage nicht reproduzieren konnten, von denen aber jeder im Publikum sicher war, sie gehört zu haben. "Wenn also behauptet wird, dass Ständerwände dem Massivbau im Tieftonbereich unterlegen sind, dann wird meist ein Phänomen behauptet, das sich wissenschaftlich gar nicht belegen lässt."

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